Designleistungen bewerten und kalkulieren

novum.graphics (08.08.2017)

Sich auszurechnen, was man so zum Leben braucht, ist nicht so schwer, doch Honorare sollten weit mehr widerspiegeln, als die Grundsicherung eines Designers. Welchen Nutzen bringt meine Arbeit dem Kunden? In welchem Umfeld arbeite ich und kann ich etwas, dass andere nicht können? Es gibt unzählige Faktoren, die man bei der Berechnung von Designleistungen einkalkulieren sollte.

Joachim Kobuss … Im Interview erklärt er, was in die Berechnung der eigenen Leistung einfließen und was man auf gar keinen Fall tun sollte.

Herr Kobuss, Kalkulationsratgeber für Designer gibt es einige, Sie gehen das Thema aber viel breiter an. Können Sie erklären, was Ihr Ansatz ist?
»Die üblichen Kalkulationsratgeber für Designer sind in erster Linie an Leistungen orientiert, die in der Regel auf der Basis des Zeitaufwands berechnet werden. Auch die nach dem Urheberrecht zustehende Berechnung von Nutzungsrechten wird in der Praxis oft nicht angewandt. Diese Vorgehensweise baut zwar auf den betriebswirtschaftlichen Erfordernissen auf, ist aber einseitig, weil die Orientierung der Auftraggeber / Kunden am Nutzen dabei vernachlässigt wird.«

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